Weiß wie Winter – ein Lied, das geblieben ist

Es gibt Lieder, die man schreibt –
und es gibt Lieder, die einen über Jahre begleiten, obwohl man das am Anfang überhaupt nicht geplant hat.

„Weiß wie Winter“ gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.

2011 haben wir den Song als Marco & die Elfenbande veröffentlicht. Ein Kinderlied, entstanden in Villingen, produziert im Homestudio. Eingesungen von Rosalie, Amelie, Angelina und Alicia, die damals irgendwo zwischen 9 und 13 Jahre alt waren – also in einem Alter, in dem Schnee noch magisch sein darf und alles besser machen kann. Spoiler: manchmal stimmt das sogar.

Das Ganze lief komplett unabhängig, im Selbstverlag, ohne Label, ohne große Erwartungen. Eigentlich war es einfach nur ein Lied. Punkt.

Was danach passierte, war nicht geplant:

Der Song blieb.

Er tauchte immer wieder auf. Wurde gehört, geteilt, weitergegeben. Familien spielten ihn ihren Kindern vor, Kitas sangen ihn, Grundschulen nahmen ihn in ihre Winterprogramme auf. Und irgendwann merkten wir: Dieses Lied hat sich leise einen festen Platz gesucht.

Viele sagen uns bis heute:

„Das gehört für uns einfach zum Winter dazu.“

Mehr Kompliment geht eigentlich nicht.

Kein Kitsch, aber Staunen erlaubt

„Weiß wie Winter“ will nichts erklären und nichts belehren.
Es geht ums Staunen, um diese einfachen Momente, in denen die Welt kurz langsamer wird. Um Verbundenheit. Und um den ziemlich altmodischen, aber immer noch radikalen Wunsch, dass es allen Kindern gut gehen soll.

Ohne erhobenen Zeigefinger. Ohne Glitzerfilter.
Aber mit Haltung.

Ein Lied, das seinen eigenen Weg gegangen ist

Vielleicht ist genau das der Grund, warum der Song bis heute lebt:
Er musste nie etwas sein, was er nicht ist. Kein Produkt, kein Trend, kein Algorithmus-Liebling. Sondern einfach ein Lied, das ehrlich gemeint war – und das offenbar einen Nerv getroffen hat.

Wenn du neugierig bist oder ihn (wieder) hören willst, hier findest du ihn:

🎧 YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=expls34FGTM

🎧 Spotify:
https://open.spotify.com/intl-de/track/4RHl6G2K1JTAKQJsGM1Arn

Manche Lieder altern.
Andere wachsen leise mit.
„Weiß wie Winter“ scheint genau das zu tun.

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